Wie du ganz sicher die falsche Entscheidung triffst

EntscheidungFühlst du dich manchmal etwas erschlagen von all den guten Ratschlägen? Zum Beispiel dann, wenn du eine Frage zu deinem Herzensbuch hast und sie in einer Gruppe bei Facebook stellst? Eigentlich wünschst du dir ja mehr Klarheit. Zehn Minuten später hast du zwanzig verschiedene Antworten und kannst dir wieder raussuchen, woran du glauben möchtest. Eine einheitliche Antwort bekommst du nicht – und das ist auch gut so.

Warum ich diese Meinung vertrete und wie ich meine Entscheidungen treffe, erfährst du in diesem Beitrag.

Witzig, dass mich der Link zur Blogparade ‘So heb’ ich mich ab’ von Eva Laspas gerade erreicht hat, als ich intensiv über die Frage nachdachte, ob ich mich vielleicht ein bisschen weniger von der ‘Masse’ abheben sollte. ;-)

Heute schreibe ich über eine für mich wichtige Entscheidung und wie ich sie getroffen habe. Ich hoffe, dieser Artikel hilft dir dabei, deine eigenen Entscheidungen in Bezug auf deine kreativen Projekte nochmal zu überdenken.

Die Weggabelung

Als Unternehmerin bist du einem ständigen Wandel unterworfen. Du arbeitest an deiner Positionierung und an deinen Produkten, sortierst aus, was nicht funktioniert und findest heraus, wie du deinem Kunden noch besser dienen kannst. Im Großen und Ganzen mag ich diesen Prozess, doch er bringt mich auch an Weggabelungen, an denen ich mich entscheiden muss: Zwischen dem altbewährten Trott und dem riskanten Neuen; oder zwischen dem, was andere Menschen mir vorschlagen und was mein eigenes Herz mir sagt.

In den letzten Wochen stand wieder eine dieser Entscheidungen an. Anhand dieser Entscheidung will ich dir zeigen, was du bei einer Entscheidung auf gar keinen Fall machen solltest. ;-)

Herzensbuch? Was soll das denn sein?

Nicht alle können mit meinem Begriff des Herzensbuches etwas anfangen. Das ist mir schon vor einer ganzen Weile aufgefallen. Ein Buch ist ein Buch, oder nicht? Und entweder magst du es schreiben oder du lässt es eben sein. Wozu da den Begriff ‘Herzensbuch’ verwenden?

Natürlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich den Begriff vielleicht austauschen sollte. Einige Menschen, mit denen ich in Kontakt stehe, haben mir dazu geraten.

Meine Entscheidung? Ich bleibe dabei.

Warum? Weil ich mein Herz gefragt habe. Und weil mein Herz bis jetzt immer mehr Ahnung hatte, was gut für mich ist, als alle anderen Meinungen zusammen. :-)

Ich mag den Begriff und er drückt für mich sehr gut aus, mit welcher Art von Wunschkunde ich zusammenarbeiten möchte. Und ich glaube, dass sich die meisten Menschen etwas darunter vorstellen können (selbst dann, wenn sie den Begriff selbst nicht verwenden mögen).

Ich schreibe ‘Herzensbuch’, weil es mir ein Anliegen ist, Menschen zu begleiten, die wirklich für ihre Geschichten brennen. Menschen, die aus tiefster Sehnsucht schreiben und nicht nur, um andere zu beeindrucken oder vermeintlich leichtes Geld zu verdienen. Ein Herzensbuch ist für mich eng verbunden mit der Seele des Autors und es ist manchmal gar nicht so einfach zu schreiben, weil es so persönlich ist (das gilt auch für Romane, die kein bisschen autobiografisch sind).

Ob ich für immer bei diesem Begriff bleibe? Keine Ahnung. Es ist mir auch nicht wichtig, das zu wissen. Leben bedeutet Veränderung und das Business ist da keine Ausnahme. :-)

Schreibtechnik, Blockadenlösung oder intuitiver Zugang?

Wer mein Tun schon länger verfolgt, der weiß, dass meine Positionierung für ganzheitlichen Schreiberfolg steht und neben den handwerklichen Grundlagen auch intuitive Schreibübungen, Selbstwerttraining, Erfolgsdisziplin, Heilung und vieles mehr umfasst.

Kurz gesagt: Es geht um dein Glück und deinen Erfolg als ganzer Mensch.

Damit treibe ich natürlich sämtliche Freunde einer spitzen Positionierung in den Wahnsinn. In letzter Zeit werde ich immer mal wieder darauf angesprochen, was ich denn mit diesem Mischmasch-Konzept eigentlich will. Ich könne ja reine Handwerks-Seminare geben, denn dafür gibt es definitiv eine Zielgruppe. Oder eine hübsche intuitive Schreibgruppe anbieten, in der das Wort ‘handwerkliche Fähigkeiten’ auf der roten Liste steht. Blockadenlösung wäre ja auch okay, aber dann bitte nur das.

Und wenn ich schon alles anbieten muss, kann ich es dann nicht wenigstens nach Produkten trennen? Eins für die Technikfanatiker. Eins für die Intuitiven. Und vielleicht noch ein Psycho-Seminar für all die Zweifler, die gar nicht zum Schreiben kommen.

Gut, das könnte ich machen. Werde ich aber nicht.

Warum? Weil ich mich auch hier dazu entschlossen habe, auf mein Herz zu hören, statt auf meinen Verstand und die gutgemeinten Ratschläge anderer Menschen.

Warum auch du auf dein Herz hören solltest

Vielleicht kennst du das Problem, dass dein Verstand ein ziemliches Organ hat. Er brüllt dir ins Ohr und dein leises Herzensstimmchen hat keine Chance. Und wenn dein Verstand mal nicht weiterweiß, kannst du immer noch andere Menschen um Rat fragen.

Warum solltest du also überhaupt deinem Herz zuhören? Ratgeber hast du ja schon genug, gute wie schlechte.

Ich will dir DEN Grund nennen, warum du nicht nur deinem Verstand, sondern auch deinem Herzen zuhören solltest:

Weil du keine gute Entscheidung treffen kannst, ohne dein Herz gefragt zu haben. Wirklich keine!

Dein Verstand funktioniert wie ein Computer: Er berechnet deine Zukunft und deine Chancen. Seine Datengrundlage? Deine Vergangenheit und deine Glaubenssätze. Außerdem alles, was anderen Menschen bisher gemacht haben und worüber er Bescheid weiß. Wenn du also deinen Verstand fragst, ob du dieses Buch wirklich schreiben sollst, wird er höchstwahrscheinlich skeptisch reagieren. Denn: In der Vergangenheit hast du es nicht geschafft, also warum sollte es jetzt anders sein?

Dein Verstand ist nicht offen für Weiterentwicklung. Er weiß nichts von der Komplexität des Lebens und er ahnt nichts von dem Wunder, das du bist.

Wenn du nur auf deinen Verstand hörst, produzierst du immer und immer wieder die gleichen Ergebnisse. In deinem Leben ist dann kein Platz für Verrücktheit. Für große Gedanken. Für eine Zukunft, in der du wirklich leben willst.

Deswegen lohnt es sich, dein Herz zu fragen. Dein Herz kennt die Essenz deines Wesens und die Bestimmung, die sich daraus ergibt. Es kann dir Ratschläge zu einer Zukunft geben, die dir jetzt noch viel zu groß erscheint. Und es sorgt dafür, dass du ganz DU bleibst.

Also, wenn du das nächste Mal eine Entscheidung zu treffen hast, dann denke an dein Herz. Das heißt nicht, dass du die Meinung des Verstandes vollkommen ignorieren musst, denn manchmal hat er brauchbare Tipps für dich. Doch wenn du dein Herz einbeziehst, dann lässt du dein Licht leuchten und zeigst der Welt, wer du wirklich sein kannst.

Meine Entscheidung

Ich bin kein leichtfertiger Mensch und ich ignoriere auch nicht die Meinung meines Verstandes, wenn es um Unternehmenssachen geht. Doch ich bin vorsichtiger mit seiner Meinung geworden, denn:

Jedes Mal, wenn ich nur auf meinen Verstand oder auf die Meinung anderer Menschen gehört habe, bin ich auf die Nase gefallen. Wenn ich dagegen mein Herz gefragt habe, musste ich manchmal mit zitternden Knien unpopuläre Entscheidungen treffen. Aber sie waren immer richtig. Sie haben mich weitergebracht. Mehr zu mir und zu dem, was ich noch sein kann.

Mein Herz sagt mir, dass ich meine ganzheitliche Positionierung genau so behalten soll. Es flüstert mir zu, dass es da draußen so viele Menschen gibt, die genau das brauchen. Und es erinnert mich daran, dass es einen Grund gibt, wieso ich so arbeite:

Weil es funktioniert.

Es hat bei mir funktioniert und es funktioniert bei meinen Kunden. Und wer damit nichts anfangen kann, der ist eben bei mir nicht richtig.

Meine eigene Geschichte hat mich zu diesem Weg gebracht und mein Herz drängt mich noch immer dazu. Es ist MEIN Weg.

(Hier kannst du mehr über meine Heldenreise lesen: Von einer Schwellentroll-Züchterin, die eine bewegende Geschichte zu erzählen hat / Über mich)

Eine Herzensentscheidung

Und so schließt sich der Kreis: Genau das IST meine spitze Positionierung: Dinge zusammenzuführen, die zusammengehören, aber immer noch getrennt unterrichtet werden. Den Menschen als Ganzes sehen. Mit seinem schriftstellerischen Werk und seinen handwerklichen Fähigkeiten, aber auch mit seinen Zweifeln, Blockaden und Ängsten. Ihn als Mensch in seiner ganzen Würde zu fördern und nicht als Textmaschine.

Einladung zum Gruppencoaching

Wenn du die Zusammenarbeit mit mir im kleinen Rahmen ausprobieren möchtest, lade ich dich herzlich zu meinem Herzensbuch-Gruppencoaching am 27. Mai ein.

Hier findest du alle weiteren Infos und die Anmeldung

Bitte beachte, dass die Anmeldung nur bis zum 25. Mai möglich ist.

Wie triffst du deine Entscheidungen? Kannst du die Stimme deines Herzens hören? Ich freue mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt.

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