Wie du dein Herzensbuch mit Leichtigkeit schreibst

LeichtigkeitEs ist nicht schwer, Freude und Leichtigkeit in deinem Leben zu fühlen, wenn du dir mal absolut nichts vornimmst und dich einfach treiben lässt. Denn dann hast du den Stress in deinem Leben ja ganz bewusst hinter dir gelassen.

Es ist auch nicht besonders schwer, konsequent an einem Buchprojekt dranzubleiben und dich so lange durchzubeißen, bis du wahre Meisterschaft erreicht hast. Uns allen wird schließlich Disziplin und eine gewisse Fähigkeit, unsere Bedürfnisse zu unterdrücken, anerzogen.

Doch in beiden Fällen fehlt uns etwas:

Sich treiben zu lassen, ist zweifellos ein schönes Gefühl. Aber ohne Ziel, das du erreichen möchtest, fühlt sich irgendwann alles ziemlich sinnlos an. Du beginnst dich nach einer Herausforderung zu sehnen und nach Entwicklung. Eben nach etwas, was dein Leben solide und kraftvoll macht. Ohne greifbaren Erfolg fühlt sich selbst deine Entspannung nach einer Weile fade an.

Wenn du dich allerdings nur mit Disziplin und Härte zum Erfolg durchboxt, dann geht dir ganz schnell deine Lebensfreude verloren und damit auch dein eigentliches Ziel. Dann hast du deine Schreibfertigkeiten perfektioniert, mehrere Bücher auf dem Markt… und doch fühlst du dich (wenn du ganz ehrlich zu dir bist) irgendwie verloren.

Ein ganz schönes Dilemma, oder? Wer will sich schon zwischen Lebensfreude und Erfolg entscheiden?

Du musst dich nicht entscheiden!

Vielleicht hast du immer wieder gehört, dass du im Leben eben nicht alles haben kannst. Dass du dich entscheiden musst zwischen harter Arbeit, Disziplin und Erfolg auf der einen und Flow, Freude und Leichtigkeit auf der anderen Seite. Vielleicht hast du es sogar schon aufgegeben, Autorin sein zu wollen, weil dir das alles viel zu schwer und zu mühsam erscheint und dir die Freude im Leben doch so wichtig ist.

Dann habe ich jetzt eine kleine Offenbarung für dich:

Du musst dich überhaupt nicht entscheiden. Vergiss den ganzen Mindfuck, mit dem du dein Leben lang bombardiert worden bist. Vieles von dem, was wir für die unumstößliche Wahrheit halten, ist gar nicht so wahr. Es wurde uns nur irgendwann mal eingetrichtert, dass dies die alleinige Wahrheit ist. Besonders gemein sind die Glaubenssätze, die von der ganzen Gesellschaft als wahr anerkannt werden. Dazu gehört auch: “Wenn du erfolgreich sein willst, musst du ganz viel arbeiten.” Und als schriftstellerische Abwandlung davon: “Schreiben ist harte Arbeit.”

Okay, du kannst hier und jetzt entscheiden, ob du das unbedingt glauben willst – schließlich hat jeder das Recht auf seine eigene Wahrnehmung. Wenn du unbedingt glauben willst, dass Erfolg und Leichtigkeit unvereinbar sind, kannst du hier mit dem Lesen aufhören.

Kleine Gehirnwäsche gefällig?

Du bist also noch da. Das heißt dann wohl, dass es eine winzige Stimme in deinem Inneren gibt, die nicht so ganz glaubt, dass Schreiben hart sein muss. Oder die sich zumindest wünscht, dass das so wäre.

Gut, dann lass uns loslegen

Kannst du dich für einen Moment für den Gedanken öffnen, dass deine eigene Sicht der Dinge (und auch die Sicht der Gesellschaft, die uns so deutlich in den Medien entgegen getragen wird), nur einen Bruchteil der tatsächlichen Möglichkeiten ausmacht? Kannst du den Glaubenssatz “Das ist halt so” zur Hölle schicken, wo er hingehört?

Und nun ganz konkret zum Schreiben:

Kannst du dich für den Gedanken öffnen, dass du mit ganz viel Leichtigkeit und Freude schreiben kannst und dich dabei trotzdem in Lichtgeschwindigkeit weiterentwickelst und sehr, sehr erfolgreich wirst?

Hört sich für dich nach einem zu großen Traum an?

Dann lass uns mal ganz praktisch werden. Hier kommen einige Anregungen, wie du Leichtigkeit konkret in deinem Schreiballtag leben kannst:

Wie du dein Herzensbuch mit Leichtigkeit schreibst – 5 Tipps

 

1) Ein Morgenritual für den optimalen Start in den Tag

So wie du den Tag beginnst, so verläuft meist der ganze Tag. Es macht also einen gigantischen Unterschied, ob du als griesgrämiges Monster aus dem Bett fällst und dich sofort in der Facebook-Timeline verlierst, oder ob du dich bewusst und liebevoll auf den Tag ausrichtest. (Ich weiß, wovon ich spreche… ich bin die Personifikation des Morgenmuffels. ;-) ) Zu meinem eigenen Morgenritual habe ich hier ein Video aufgenommen: Warum ich keine Morgenseiten schreibe.

Was dieser Tipp mit deinem Schreiballtag zu tun hat? Einfach alles. Probiere es aus, dann merkst du den Unterschied. :-)

2) Weniger ist mehr

Ein beliebter Irrtum unserer Gesellschaft besteht darin zu glauben, dass mehr Arbeit auch mehr Erfolg bringt. Ich bin selbst jahrelang drauf reingefallen. Dabei ist das absoluter Unsinn. Nur beschäftigt zu sein und etwas zu tun, bringt dir gar keinen Erfolg. Der einzige Effekt ist Frust, da du von früh bis spät arbeitest und dich an deinem Leben nicht mehr freuen kannst.

Es geht nicht darum, möglichst viel zu tun. Es geht darum, die RICHTIGEN Dingen zu tun und zwar mit einem guten Fokus. Wenn du das praktizierst, kannst du entspannt in einer Stunde schaffen, wofür du sonst mindestens vier Stunden gebraucht hättest. Und die restliche Zeit kannst du dafür nutzen, dich zu entspannen und neue Ideen entstehen zu lassen.

3) Die Sache mit den Prioritäten

Wenn du bereits zwölf Stunden deines Tages fest verplant hast (die Schreibzeiten nicht eingerechnet), dann wird es schwierig mit dem Thema Leichtigkeit. Denn selbst wenn du noch irgendwo ein Stündchen in deinem Tagesablauf zusätzlich abzwacken kannst, dann bist du doch irgendwie gehetzt. Deswegen gilt hier:

Wenn du deinem Schreiben einen Kick Leichtigkeit verpassen willst, dann darfst du lernen, Prioritäten zu setzen. Es geht nicht darum, noch dir noch ein neues Zeitfenster aus den Rippen zu schneiden, sondern etwas anderes wegzulassen oder effektiver zu gestalten, sodass wie von Zauberhand Schreibzeit für dich frei wird.

4) Dich auf dein Ziel ausrichten

Dein Fokus ist das allerwichtigste Tool für entspannten Erfolg. Daher richte deinen Fokus vor jeder Aufgabe, die du angehst, bewusst und liebevoll aus. Es geht darum, dir einerseits vollkommen klarzumachen, was du beispielsweise während der anstehenden Schreibzeit erreichen willst und andererseits mit einer positiven Energie in die Aufgabe zu starten. Dazu ein anderes Mal mehr.

5) Die Einstellung machts

Klar kennt jeder Schriftsteller die Situation, mit Worten zu ringen und einfach nicht den richtigen Formulierungs-Treffer zu landen. Na und? Ob du das als ärgerlich empfindest, entscheidet doch nur dein Kopf. Mach ein Spiel daraus und freue dich darüber, um den richtigen Ausdruck zu knobeln. Und ganz nebenbei sind so die Chancen viel größer, dein Problemchen zu lösen, als wenn du dich die ganze Zeit über dich selbst und deine Muse ärgerst. ;-)

Wenn du merkst, dass du unbedingt deinen Fokus hin zu mehr Leichtigkeit verändern möchtest, es aber irgendwie nicht alleine schaffst: Mach dir keine Vorwürfe. Es ist nicht ganz einfach, die eigenen Schwachstellen zu sehen. Einfacher wird es, wenn du Hilfe holst. Ich bin für dich da und helfe dir dabei, Leichtigkeit in dein Schreibleben zu Integrieren. Interessiert? Das erste Gespräch ist kostenlos.

So, und jetzt zu deiner Meinung. :-) Wie denkst du über die Zusammenhänge von Leichtigkeit, Erfolg und kreativem Schreiben? Ich bin gespannt. Schreib mir doch einen Kommentar!

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