Mehr Lebensqualität durch dein Herzensbuch??

LebensqualitätOder: Musst du aufhören, zu leben, um schreiben zu können?

Das Thema Lebensqualität wird in Verbindung mit kreativem Schreiben heiß diskutiert. Für die einen ist der lebendige Ausdruck durch ihr Herzensbuch das Schönste, was sie sich überhaupt im Leben vorstellen können, sie fühlen sich lebendig und gesehen. Andere Menschen wiederum beharren darauf, dass Schreiben eine Bürde ist, die den Verzicht auf ein normales Leben mit sich bringt. Doch wer hat jetzt recht? Kann man gleichzeitig glücklich und erfüllt leben UND erfolgreich schreiben?

In diesem Beitrag verrate ich dir, wie ich diesen scheinbaren Widerspruch aufgelöst habe.

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade für mehr Lebensqualität von Zarameh. Dort findest du noch viele andere Beiträge rund um das Thema Lebensqualität.

Das Herzensbuch – der Traum von mehr Lebensqualität

Wenn du ganz unbedarft mit deinem Herzensbuch beginnst (oder vielleicht sogar nur davon träumst, irgendwann anzufangen), wirst du wahrscheinlich keine großen Bedenken haben, dass dein Schreiben dein Leben in irgendeiner Weise negativ beeinflussen könnte. Im Gegenteil, du bist einfach glücklich, dass du es tun darfst. Schließlich geht es ja um deinen großen Traum.

Wenn du an die Zukunft denkst, siehst du dich im sonnendurchfluteten Garten sitzen und deiner Lieblingstätigkeit nachgehen, durch die du mit Leichtigkeit und Freude ein Buch nach dem anderen herausbringst. In deinen Träumen ist dir die Bewunderung deiner Fans sicher und diese Bilder sind so schön und farbenfroh, dass du es kaum erwarten kannst, sie zu deiner Realität zu machen.

Dieser Traum vom perfekten Schriftstellerleben bleibt so lange intakt, bis du auf sogenannte ‘Realisten’ triffst. Die werden dir nämlich sagen, dass du dein Schreiben zumindest am Anfang in deinem ganz normalen Alltag unterbringen musst und dass sich die Wäsche künftig nicht von selbst wäscht, nur weil du deine Berufung gefunden hast.

Die Jammerparade

Gut, das mit dem Alltag kannst du möglicherweise noch verkraften. Denn in dir keimt die Hoffnung, dass du auch Schriftsteller werden kannst, wenn du einen Teil deiner Wochenenden deiner Leidenschaft opferst. Doch spätestens jetzt wirst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf einen Vertreter einer ganz bestimmte Untergruppe der schreibenden Zunft treffen. Ich nenne sie hier einmal frech die ‘Jammerparade’. Jammerparaden gibt es übrigens nicht nur bei den Schriftstellern, sondern auch bei den Vertretern anderer Künste. Auch bei den Selbstständigen ist dieser Trend bekannt. (‘Oh Gott, ich muss den ganzen Tag arbeiten… das ist ja sooo anstrengend… ja ja, die Angestellten, die haben es leicht’)

Einen Vertreter der Schriftsteller-Jammerparade erkennst du daran, dass er zwar eifrig und überzeugt an seiner Karriere arbeitet, aber gleichzeitig keine Gelegenheit dafür auslässt, zu jammern, wie schlimm das Dasein als Schriftsteller ist. Denn sobald man sich für das Schreiben entscheide, müsse man alles, was das Leben lebenswert macht, aufgeben, um mit ganzem Herzen der Muse zu dienen. Und jene Muse ist eine wahrlich gestrenge Herrin. Eifersüchtig streicht sie Besuche bei Freunden, Urlaube, Entspannung und sogar den Feierabend. Damit sich ihr Untergebener so richtig unwohl fühlt, sorgt sie auch noch für Streit in der Familie und natürlich für Geldmangel.

Und das Ganze ist natürlich keine blöde Einzelsituation, die man ändern kann. Nein, das MUSS so sein, ansonsten ist man nämlich kein ‘richtiger’ Schriftsteller.

Eine richtig kuschelige Schreibatmosphäre, nicht wahr?

Das Körnchen Wahrheit

Wie bei allen Übertreibungen, versteckt sich auch in dieser Jammerparade ein Körnchen Wahrheit. Denn es ist ja tatsächlich so, dass du die Zeit fürs Schreiben irgendwo hernehmen musst. Und wenn du nicht gerade Single bist, das Grundeinkommen gewonnen hast und reiche Verwandtschaft mit einem übergroßen Drang zum Schenken vorweisen kannst, hast du auch noch andere Dinge zu tun. Arbeiten zum Beispiel. Oder auf dein Kind aufpassen, das du schlecht für ein paar Tage in die Garage sperren kannst, bis du dieses schwierige Kapitel abgeschlossen hast.

Also ist Schreiben letztendlich doch eine Quälerei, die deine Lebensqualität schmälert? Meiner Erfahrung nach nicht.

Ich zeige dir in diesem Artikel einen Weg, wie du beides miteinander verbinden kannst: Das konsequente Vorankommen mit deinem Projekt und zugleich größte Lebensfreude in allen Bereichen deines Lebens.

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Traust du dich, unrealistisch zu sein?

Ich gehe mal von der vollkommen unrealistischen Vorstellung aus, dass du dein Herzensbuch schreiben willst (und zwar richtig konsequent schreiben und nicht nur ein bisschen rumprobieren) und trotzdem gerne das Leben genießen möchtest. Du willst also konsequent schreiben und deine Fähigkeiten verbessern und trotzdem die Dinge tun, die dir außerdem noch wichtig sind. Ganz nebenbei ist es für dich auch keine Option, nachts zu schreiben, denn ganz ohne Schlaf kommst du dann doch nicht aus.

So, lieber Alien mit den unrealistischen Vorstellungen, magst du dich für folgende Frage öffnen?

Was wäre, wenn beides möglich wäre?

Stell dir vor, du könntest schreiben und trotzdem deine Freunde sehen? Stell dir vor, du müsstest dein Kind nicht vernachlässigen, um schreiben zu können und müsstest auch nicht deine Familie verlassen, um in einer ungeheizten Dachwohnung auf die Ankunft des Gerichtsvollziehers zu warten.

Das geht nicht, wird dir die Jammerparade sagen. So bringst du niemals ein Buch heraus und schon gar nicht mehrere. Für ein bisschen unkonzentriertes Tagebuchschreiben mag das ja funktionieren, aber für einen vollständigen Roman? Niemals.

Ich behaupte, dass das doch möglich ist, wenn du dich darauf einlässt, eine Lösung für dieses Dilemma zu finden. Die Flexibilität deines Denkens und deine Kreativität sind deine einzige Begrenzung. Nicht der Alltag oder ‘die Anderen’.

Im Folgenden ein paar Tipps, was du tun kannst, um Schreibzeit und Lebensqualität besser unter einen Hut zu bringen.

Klarheit

Alles beginnt damit, dass du weißt was du willst und was dir wichtig ist. Dazu gehört es, genau zu wissen, welche Rolle du als Schriftsteller spielen willst (Vollzeit oder eher Gelegenheitsautor) und wie weit du dafür gehen kannst, ohne das Gefühl zu haben, nicht mehr zu leben. Zur Klarheit gehört auch, zu wissen, welche sonstigen Aktivitäten in deinem Leben wirklich einen hohen Stellenwert für dich besitzen und welche du vielleicht nur ausübst, weil dir bislang nichts Besseres eingefallen ist.

Prioritäten setzen

Was glaubst du, wie viel Zeit du in Leben verbummelst, indem du dir Katzenvideos anschaust, bei Facebook rumhängst oder deine bereits aufgeräumte Wohnung noch einmal umräumst. Ein gutes Leben besteht aus einer gesunden Mischung aus Pausen und Aktivitäten, die uns erfüllen. Wenn du einige ‘Lückenfüller’ eliminierst, hast du mehr Zeit für alles Mögliche – unter anderem auch fürs Schreiben.

Abgrenzen lernen

Wenn du dich als ‘Mädchen für alles’ deines Chefs, deines Freundeskreises, deiner Familie oder vielleicht gleich des ganzen Dorfes beschäftigen lässt, bleibt naturgegeben nicht viel Zeit für dich übrig. Jede Minute kannst du nur genau einmal verwenden und wenn du es ständig allen recht machst, bleibt dein Schreiben auf der Strecke.

Das bedeutet nicht, dass du asozial werden und nur noch auf deinen Vorteil schauen musst, aber du solltest auf die sehr dünne Grenze zwischen aufrichtiger Hilfe und bloßer Aufopferung achten. Manches läuft auch ohne dich wunderbar. Die Erde hört sich nicht auf zu drehen, wenn du dir mal einen Tag Zeit für dich nimmst.

Ganz bei dir bleiben

Wenn dir in jedem Augenblick deines Lebens bewusst ist, was jetzt gerade wichtig für dich ist, kannst du deinen Fokus problemlos halten und dich auch in anstrengenden Phasen deines Lebens zum Schreiben motivieren. Dazu gehört ein gutes Gefühl für und ein liebevoller Umgang mit dir selbst. Wie liebevoll bist du eigentlich mit dir?

Der Sinn eines Lebens neben dem Schreiben

Übrigens wird dein Schreibprojekt davon profitieren, wenn du dein sonstiges Leben nicht verkümmern lässt. Entspannter schreibt es sich viel leichter und außerdem befeuert jedes Erlebnis, das du hast, deine Kreativität und lässt dich neue Ideen für deine Geschichten entwickeln. Wenn du dir selbst kein Leben erlaubst, worüber willst du dann schreiben?

Allein ist es immer schwerer

Ich begleite dich als Coach dabei, deine eigene Balance zwischen Leben und Schreiben zu finden, an deinem Buchprojekt dranzubleiben und ganz nebenbei immer besser zu werden. Ein fertiges Herzensbuch UND mehr Lebensqualität für dich? Ja, das ist definitiv möglich.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es viel schwieriger ist, allein an einem Buchprojekt dranzubleiben und alle Blockaden, Hürden und Lernschritte als Einzelkämpfer durchzustehen, als sich eine liebevolle Unterstützung zu holen, die dir viel schneller auf die Sprünge hilft und dir eine Vielzahl an Umwegen erspart. Daher biete ich dir gerne meine Unterstützung an und lade dich zu einem kostenlosen Orientierungsgespräch ein, in dem wir herausfinden, ob eine Zusammenarbeit passend ist (meine Coaching-Angebote findest du hier).

Du möchtest erst einmal testen, was ich so mache? Dann hol dir hier meinen kostenlosen 7-Tage-Kurs für deinen Romanstart. Und wenn du eine liebevolle Gemeinschaft suchst, in der dein Buch in einem geschützten Rahmen wachsen kann, dann komm doch in meine Facebook-Gruppe ‘Schreiben aus dem Herzen heraus‘.

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Führt Schreiben zu mehr Lebensqualität oder zu weniger? Was ist deine Meinung und welche Erfahrungen hast du bis jetzt gemacht? Hinterlasse mir doch einen Kommentar.

Alles Liebe,

deine Marie

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