Manchmal erfordert es Mut, den eigenen Weg zu gehen

Meine Erkenntnisse aus der Onlinebuchmesse und warum ich nicht weiter dabei bin.

Ich experimentiere gerne mit meinen Grenzen. Mit dem, was mir gut tut und was mir eben nicht gut tut. Deswegen habe ich mich letzte Woche zum ersten Mal probeweise bei einer solchen Autorenaktion wie der Onlinebuchmesse angemeldet. Ich wollte einfach ausprobieren, ob es etwas für mich ist.

Schon als ich den Plan für die Beiträge sah, hatte ich ein komisches Gefühl. Aber was solls, lassen wir uns doch mal drauf ein. Heute am vierten Tag bin ich aber vollkommen klar, dass ich keine weiteren Beiträge mehr schreiben werde.

Warum?

Ganz einfach: Weil es mir keinen Spaß macht. Ich bin einfach nicht der Typ dafür, einem strengen Redaktionsplan zu folgen. Ich möchte über das schreiben, was mir wichtig ist. Was mich berührt und bewegt und mich vielleicht auch zum Lachen bringt.

So einfach ist das. Und so verdammt unkonventionell.

Das soll übrigens keine Kritik an solchen mit Sicherheit tollen Aktionen sein, es ist einfach nur nicht meine Welt. ;-)

Meine inneren Kritiker heulen auf und zerren an ihren Ketten. Wie willst du jemals mehr Menschen auf deine Bücher aufmerksam machen, wenn du dich solchen Aktionen verwehrst, sagen sie. Und dass ich ja in Wahrheit nur ein Feigling bin, der sich vor der Sichtbarkeit ziert.

Sie sollen sagen, was sie wollen. Ich bleibe mir treu.

Und ich bin längst erfolgreich, denn ich tue was ich liebe. Alles andere ist nur ein netter Zusatz und nicht mehr.

Ich wünsche allen anderen Autoren weiterhin viel Erfolg auf der Onlinebuchmesse.

Ach, und ein sehr positives Learning hatte ich in der Tat: Ich habe festgestellt, wie gerne ich das Posten meinem Publikumsliebling Balduin überlasse. Das heißt, er darf auch in Zukunft häufiger zu Wort kommen.