Kurzimpuls: Mit Kunst Geld verdienen

Mein Schwellentroll gibt auch gerne Kurzimpulse. Er versteht darunter einen kleinen Gedankenanstoß, bei dem Folgendes zwischen den Zeilen steht: „Geh weg von meiner Schwelle und husch husch ab in deine unkreative Ecke. Und wehe, ich höre heute noch etwas von dir!“

Mit dem Geld-Kurzimpuls versucht er es immer wieder. Er sagt in etwa: „Das mit dem Schreiben ist ja gut und schön, das kannst du ja abends machen, wenn andere vor dem Fernseher sitzen. Aber Geld wirst du damit nicht verdienen. Und wenn du es versuchst, wirst du unter der Brücke landen und zwar unter einer, wo es reinregnet.“ (Ja, mein Schwellentroll ist geschwätzig…)

Ich habe so den Verdacht, dass mein Schwellentroll mit seiner Meinung nicht alleine ist. Geld verdienen mit Kreativität soll nicht nur schwierig, sondern nahezu unmöglich sein.Mit Kunst Geld verdienen

Mit ‘mit Kunst Geld verdienen’ meine ich übrigens nicht, deinen kreativen Kopf in einem herkömmlichen Job einzusetzen, Kreativitätskurse zu geben oder die kreativen Werke anderer Künstler zu verkaufen.

Ich meine die Option, von deiner Kunst zu leben. Von deinen Büchern, deinen Bildern, von was auch immer du machst, wenn dein Herz lacht. :-)

Natürlich, einige wenige schaffen es, machen vielleicht sogar Millionen damit.

Aber was ist mit den anderen? Gibt es da noch etwas zwischen dem millionenschweren Elitekünstler und dem Hungerleider, der sich den Kopf zerbricht, wie er die nächste Stromrechnung bezahlt?

Mit Kunst Geld verdienen – ist das möglich?

Und jetzt bist du dran:

Ist es möglich, mit kreativen Tätigkeiten ein gutes Auskommen zu finden? Was genau macht es für Künstler so schwierig? Warum ist der Markt so, wie er ist? Welchen Weg müssen kreative Menschen in Zukunft finden, um von ihrer Berufung leben zu können? Ich freue mich auf deine Meinung!

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße,

Marie