Der Schwellentroll beim ‘Liebster Award’

Juhuu, letzte Woche hat mich eine ganz besondere Überraschung erreicht: Schwellentroll wurde von Zarameh beim ‘Liebster Award’ zu einem der liebsten Blogs nominiert! Darüber freue ich mich total und fühle mich wie ein kleines Kind, dem man ein Krönchen aufgesetzt und gesagt hat, dass es König spielen darf :-) Ein ganz riesiges Dankeschön an Stefanie von Zarameh! Es ist für mich eine große Ehre, dass dir mein Blog gefällt!Liebster Award

Was ist der ‘Liebster Award’?

Der ‘Liebster Award’ funktioniert folgendermaßen: Ein Blogger nominiert ein Reihe anderer Blogger, deren Blogs ihm besonders gut gefallen. Diese wiederum beantworten ihm eine Reihe von Fragen und nominieren nun ihrerseits ihre Lieblings-Blogs. Ziel der Aktion ist es, sich gegenseitig zu vernetzen und die Leser auf neue interessante Blogs aufmerksam zu machen.

Stefanie hat mir einige Fragen gestellt, die ich im heutigen Blogbeitrag beantworten werde.

Und los geht’s:

1) Was hat dich bewogen mit einem Blog zu starten?

Am Anfang war – der Schwellentroll.

Als kreativer Mensch kommt es häufiger vor, dass ich plötzlich mit verrückten Ideen und Fantasienamen um mich werfe, sodass sich meine Mitmenschen schon mal Sorgen um meine geistige Gesundheit machen.

Und so war es auch mit dem Schwellentroll. Eines Tages, während ich in Hochstimmung den Geschirrspüler ausräumte, kam er durch die wirren Windungen meines Gehirns spaziert und stellte sich mir vor.

„Aha“ dachte ich mir „ein Schwellentroll. Was für ein unangenehmer Geselle.“

Als ich meinem Freund von dem unverhofften Besuch erzählte, lag er vor Lachen fast auf dem Boden. Das muss der Moment gewesen sein, als mir klar wurde, dass der Schwellentroll vielleicht doch noch eine Weile bei mir bleiben würde. ;-)

Kreatives Schreiben begleitet mich schon, seit ich einen Stift halten kann und gelernt habe, Buchstaben in mehr oder minder sinnvolle Reihenfolgen zu bringen. Somit war das Bloggen eigentlich nur eine logische Fortsetzung einer schon bestehenden Leidenschaft. Allerdings hat es dann noch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich tatsächlich getraut habe, Artikel zu veröffentlichen. Das Schreiben war nie das Problem, aber oh Gott, wenn ich das online stelle, könnte das ja tatsächlich jemand lesen… uuaahhh!!! Kurz bevor ich zum ersten Mal den ‘Veröffentlichen’-Button klickte, wollte ich übrigens aus lauter Panik das ganze Projekt löschen… Mein Freund hat mich zum Glück davon abgehalten. :-)

2) Was ist deine Motivation beim Bloggen?

Meine Motivation am Bloggen ist zunächst einmal das Schreiben an sich. Es gibt nichts Schöneres, als zuzusehen, wie sich die Wörter auf dem Papier ausbreiten, ohne genau zu wissen, wohin die Reise führt. Ich liebe es, in meiner Kreativität wie in einem von der Sonne aufgewärmten See zu schwimmen.

Mit der Zeit ist eine zweite, mindestens genauso mächtige Motivation dazugekommen: Ich möchte meine Leser dazu inspirieren, ihre eigene Kreativität wiederzuentdecken und zu entfalten.

3) Wie häufig erscheint dein Blog und wie viel Zeit ca. wendest du dafür auf?

Mein Blog erscheint aktuell einmal wöchentlich. Mein Zeitaufwand ist sehr unterschiedlich. Die Blogartikel schreibe ich meist ziemlich rasch herunter. Am nächsten oder übernächsten Tag wird nochmal drübergelesen und korrigiert, insgesamt ein Aufwand zwischen 2 und 4 Stunden, je nach Artikel.

Aktuell verbringe ich aber noch viel Zeit damit, mich mit der Technik herumzuschlagen, die fast genauso stur ist, wie ein Schwellentroll ;-)

4) Kennst du Hänger, nichts geht mehr und der Abgabe-Termin rückt immer näher – Was sind deine besten Strategien dagegen?

Ja, Hänger tauchen immer mal wieder auf. Meist sind sie ein Kennzeichen dafür, dass ich ein wenig von dem Thema abgekommen bin, das mich wirklich interessiert. Oder mein Schwellentroll hat die kleine Perfektionistin in mir wachgekitzelt und ich versuche gerade, einen besonders geistreichen, witzigen und nützlichen Artikel zu schreiben. Den perfekten Artikel eben. Dann kommt meistens – nichts.

Gegen Hänger helfen mir folgende Strategien:

1) Ich frage mich, ob ich gerade wirklich das schreibe, was mir wichtig ist. Oder ob ich gerade versuche, jemand zu sein, von dem ich denke, dass meine Leser ihn mögen.

2) Ich besinne mich auf meine größte treibende Kraft – die pure Freude am kreativen Schaffen. Wenn man wirklich Freude empfindet ist es nahezu unmöglich, festzuhängen.

3) Ich besinne mich auf die Quelle meiner kreativen Kraft. Ich bin der festen Überzeugung, dass Kreativität nichts ist, was ich ‘mache’. Ich empfange sie lediglich, wenn ich bereit bin, zuzuhören. Wenn ich feststecke, bedeutet dies meistens, dass ich versuche, den Prozess zu kontrollieren. Loslassen bringt mich wieder in den Fluss. Ich benutze dazu folgenden Satz von Julia Cameron: Großer Schöpfer, ich werde auf die Quantität achten, achte du auf die Qualität. Das funktioniert eigentlich immer.

5) Was sind deine Lieblings-Blogs, bzw. wer deine Lieblings-Blogger und warum?

Das ist gar keine so einfache Frage, denn es gibt so viele tolle Blogs da draußen in den Tiefen und Weiten des WWW und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch längst nicht alle entdeckt habe… Als Scanner lese ich sehr viele verschiedene Blogs und die wenigsten konstant – ich folge da ganz meinem Bauchgefühl.

6) Was ist deine wichtigste Botschaft beim Bloggen?

Jeder ist auf seine Art ein Künstler. Kreativität ist kein Luxus für elitäre Spinner, sondern machbar, alltagstauglich und voller Spaß für alle Beteiligten.

7) Für mich ist jeder Blog den ich schreibe, wie eine persönliche kleine Reise durch mein Inneres… Wie ist das bei dir – was macht dich und deinen Blog aus?

Mein Blog hat sich in den letzten Monaten mit mir entwickelt. Wir haben uns gegenseitig immer weiter angeschubst. Am Anfang hatte ich nur eine ziemlich vage Vorstellung davon, wo es hingehen sollte, doch mittlerweile sehe ich klarer und habe mich auf ein Thema festgelegt. Solange ich blogge, werde ich mich auch weiter entwickeln. Ich finde das wunderschön, da man mit ganz neuer Klarheit auf das eigene Leben blickt.

8) Was ist deine grösste Vision für dein Leben?

Meine größte Vision ist es ganz und gar meine Kreativität zu leben und andere dazu anzuspornen, es ebenso zu tun.

9) Was war/ist deine tiefste Einsicht bisher aus deinem Leben (natürlich etwas das du gerne mit uns teilen möchtest;))?

Sei einfach du selbst. Es ist der einfachste Weg, dich selbst und andere glücklich zu machen. Und vergleiche dich bloß nicht. Versuche erst gar nicht, jemand zu sein, der du nicht bist.

10) Fangfrage: Jemand schenkt dir 1 Millionen… würdest du immer noch Bloggen? Was würde sich verändern?

1) Ich würde mir einen besseren Stuhl kaufen, damit mir beim Bloggen nicht der Rücken wehtut

2) Sonst noch was? Ach ja, ich würde um meinen Blogger- Stuhl ein nettes Haus errichten.

3) Urlaub machen wäre auch mal wieder schön.

4) Mich beschleicht eine Ahnung, dass eine halbe Million auch schon ganz nett wäre. Und auch sie ist keine Bedingung für ein glückliches Leben ;-)

11) Unter welchem Stern steht 2015 für dich – Wenn du am Ende des Jahres zurückblickst, hast du …………….. erreicht?

2015 ist für mich das Jahr, indem ich keine faulen Kompromisse mehr mache. Ich fühle mich wie ein Vollblutaraber in der Startbox – nervös, aber fest entschlossen, das Rennen zu machen. Wobei es mir nicht darum geht, irgendein menschliches Wesen zu übertrumpfen. Mein Gegner ist mein Schwellentroll. Am Ende des Jahres möchte ich von dem leben, was ich liebe – mit einem Gefühl der Fülle.

Folgende Blogs nominiere ich für den Liebster Award:

Sybille Johann – Let life be amazing

Sabine Bromkamp – Wir machen Glück

Ramona Runcan – Leben sinnvoll gestalten

Frank Ohlsen – Finde dich selbst

Afschin Kamrani – Afschin

Bea de Terra – Bea de Terra

Monika Gründel – Mohnfeld Ideengärtnerei

Sandra Hylla – Ganz ich selbst

Und dies sind meine 11 Fragen an die Nominierten:

1) Seit wann bloggst du?

2) Wie war es für dich, als du mit dem Bloggen angefangen hast? Welche Ängste und Befürchtungen hattest du?

3) Was würdest du einem Blogger-Neuling sagen, der gerade in Selbstzweifeln ertrinkt?

4) Was macht einen Tag aus, an dem du voller Freude aufstehst?

5) Wenn du drei Wünsche freihättest, was würdest du dir wünschen?

6) Wer oder was inspiriert dich?

7) Wenn du fünf weitere Leben hättest, was würdest du gerne noch alles ausprobieren? Welche Berufe würdest du ausüben? In welchen Teilen der Welt leben?

8) Kannst du jederzeit auf deine Kreativität zurückgreifen, um einen Blogartikel zu schreiben, oder brauchst du gewisse Voraussetzungen? Wenn ja, welche?

9) Planst du deine Blogartikel lange im Voraus oder entstehen sie eher spontan?

10) Was ist die Botschaft deines Blogs?

11) Was ist dein größter Traum im Leben?

Hier nochmal der Leitfaden für die Nominierten:

– Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.

– Beantworte die 11 Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.

– Nominiere 3 bis 8 weitere Blogger für den Liebster Award.

– Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.

– Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.

– Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.

– Das Logo „Liebster Award“ kannst Du hier herunterladen.

Und jetzt warte ich ganz gespannt darauf, wer die Nominierung annimmt und was ihr zu meinen Fragen zu sagen habt. Bitte denkt daran, euren Beitrag auch in den Kommentaren zu verlinken.

Lasst uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße,

Marie