Verletzlich sein ist was für Helden

Vielleicht interessiere ich mich deshalb fürs Mittelalter, weil ich ein ziemlich guter Ritter geworden wäre.

Okay, vielleicht nicht was die Manieren angeht.

Aber dafür habe ich meine Rüstung immer dabei. Und zwar angezogen.

Falls mich mal irgendjemand angreift.

Ich meine, es könnte ja sein, dass mich jemand im Supermarkt zu einem Duell herausfordert, oder?

Es ist wirklich praktisch so einen Panzer zu haben.

Okay, Spaß und Mittelalter beiseite.

Natürlich trage ich keine 70 kg Eisen mit mir herum.

Aber mein Panzer erfüllt eine ähnliche Funktion: Nicht verletzt zu werden.

Ich stecke in einem dicken Panzer aus alten Mustern und Abwehrhaltungen, der mich gegen Einflüsse von außen schützen soll. Denn irgendwann habe ich einmal gelernt, dass es gefährlich ist, sich zu zeigen. Dass es sicherer ist hinter dieser unsichtbaren Wand.

Ich möchte nicht, dass andere mich verletzen. Ich möchte nicht leiden. Und vor allem möchte ich eines: Die Kontrolle über mein Leben behalten.

Mein Schwellentroll gibt mir dabei immer recht. Er warnt mich davor, was passieren könnte, wenn ich mich verletzlich zeige. Wenn ich ihn nicht besser kennen würde, hätte ich das Gefühl, er wolle mich beschützen und bemuttern.

Doch halt!

Irgendwas stimmt da doch nicht!

Ich meine, ist es nicht merkwürdig, dass ausgerechnet mein Schwellentroll mich davor warnt, mich verletzlich zu zeigen? Als wenn der um mich besorgt wäre!verletzlich

Wir sind aber verletzlich

Hand aufs Herz, hat dein Panzer je schon mal richtig funktioniert? Gibt es da nicht doch immer wieder Schwachstellen, durch die unangenehme Worte oder Handlungen an dein Herz dringen?

Und wenn das so ist: Was in aller Welt nützt dir ein Panzer, der nicht ausreichend schützt?

Was ich damit sagen will, ist Folgendes: Wir sind einfach verletzlich. Daran gibt es nichts zu rütteln, ganz gleich, ob es uns gefällt oder nicht.

Wir können all unsere Energie in Abwehrmechanismen stecken, doch es gibt immer eine Stelle, die wir vergessen. Das ist wie mit dem Drachen, der getötet wird, weil ihm eine (!) Schuppe fehlt.

Natürlich könnten wir auch versuchen, allen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Uns im Schlafzimmer einsperren. Unters Bett kriechen.

Ich habe es ausprobiert. Es hat nicht funktioniert, denn auch unter dem Bett war ein Monster. Und das sah aus wie ich selbst.

Um also mit einer sehr unangenehmen Wahrheit herauszurücken: Nach meiner Erfahrung gibt es keinen Ort in der realen Welt, an dem wir definitiv nicht verletzt werden können.

Wir können uns nicht verstecken.

Ziemlich beängstigend, nicht?

Und das Erstaunlichste: Obwohl wir das doch alle irgendwie wissen, behalten wir weiter unsere unbequemen Panzer an. Um wenigstens die Illusion aufrecht zu erhalten, geschützt zu sein.

Es ist natürlich dein gutes Recht, weiterhin deinen Panzer zu tragen. Trotzdem möchte ich dir einige gute Gründe nennen, warum es sich lohnt, dich von diesem Ding zu befreien.

Entscheide danach selbst, ob du probehalber eine Schicht ausziehen möchtest.

4 Gründe, warum es sich lohnt, sich verletzlich zu zeigen:

1) Es wird leichter

Okay, das ist vielleicht selbstverständlich. Wenn man etwas Schweres auszieht, wird vieles leichter. Aber hast du dir schon einmal in allen Konsequenzen überlegt, was das für dein Leben bedeutet? Wir alle streben nach einem glücklichen, zufriedenen Leben. Und falls Glück für dich etwas Ähnliches bedeutet wie für mich, dann steht es in ziemlichem Widerspruch zu verkrampften Muskeln und Magenschmerzen.

Grund eins für Verletzlichkeit ist also ganz einfach:

Dir wird es schon rein körperlich besser gehen.

Überlege dir mal: Wie oft und wie intensiv müsstest du von anderen verletzt werden, bis es genauso wehtut, wie das, was du dir durch deine Abwehr selbst zumutest?

2) Du triffst die richtigen Leute

Das Problem an einem Gefühlspanzer ist, dass er in beide Richtungen undurchlässig ist. Das stellen letztendlich alle Menschen fest, die Mauern bauen: Das Ding schützt sie zwar, beraubt sie dafür aber einer Sache, ohne die ihr Leben leer und kalt wird: Dem wirklichen Kontakt zu anderen Menschen.

Schon möglich, dass du trotz deiner Abwehr kein Einsiedler bist.

Aaaber: Bist du wirklich du selbst, wenn du mit anderen Menschen redest? Oder glaubst du jemand anderes sein zu müssen? Jemand, der stark und unverletzlich ist?

Das Problem dabei ist einfach folgendes: Deine potentiellen Freunde freunden sich mit deiner Pseudo-Persönlichkeit an und nicht mit dir selbst. Und wenn sich sowas richtig gefestigt hat, fällt es dir doppelt so schwer, diese Maske, die du trägst, wieder abzulegen. Denn es könnte ja sein, dass das, was darunter liegt, niemandem gefällt.

3) Du nimmst anderen die Angst, verletzlich zu sein

Glaubst du wirklich, dein Gegenüber leide nicht unter den gleichen Ängsten wie du? Was wäre, wenn du den ersten Schritt gehst und es wagst, verletzlich zu sein? Nimm du die Rüstung ab und zeige damit, dass das Turnier vorbei ist.

Vielleicht ist dein Mitmensch sogar froh, wenn er auch endlich dieses schwere Ding abnehmen kann.

4) Du spürst deinen wunderbaren Wesenskern

Die Mauer, die du um dein Herz errichtest, hält nicht nur andere Menschen von dir fern. Sie hält auch dich im Außen fest. Und irgendwann hast du vergessen, was jenseits der Mauer ist. Dann möchtest du das Tor zu deinem Inneren vielleicht gar nicht mehr öffnen, weil du Angst hast, dass dort nichts ist.

Wenn du deine Schutzmechanismen fallen lässt, erkennst du wie wunderbar du bist. Und du wirst sehen, warum das, was hinter diesem Panzer liegt, in seinem Kern gar nicht verletzt werden kann.

Bist du bereit, es auszuprobieren?

Sich zu zeigen ist ein Risiko, das möchte ich gar nicht kleinreden. Und natürlich gibt es Situationen, in denen es gut und richtig ist, sich zu schützen. Nicht alle Menschen zeigen immer eine angemessene Reaktion. Dem ein oder anderen Mitmenschen bist du vielleicht ein Dorn im Auge, weil das, was du tust, seine eigenen Ängste wachruft. Und es wäre unrealistisch, anzunehmen, dass er das niemals an dir auslässt, nur, weil du ihm keinen Grund dazu gibst.

Doch wenn wir nicht bereit sind, uns wenigstens ein ganz kleines bisschen zu zeigen, sind wir vielleicht sicherer, verpassen aber das, wozu wir hier sind: Das Leben.

Welche Ängste halten dich davon ab, dich verletzlich zu zeigen? Hast du schon ein paar Schichten abgelegt und wenn ja: Wie hast du das geschafft? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße,

Marie

Wärst du gerne ein Held?

Hach, ist es nicht wunderbar ein Held zu sein?

Kaum bist du 11, flattert dir ein magischer Brief ins Haus, der dich auf die coolste Schule der Welt einlädt.

Oder du gehst nichtsahnend aus dem Haus und stolperst über einen Flaschengeist, der dir deine größten Wünsche erfüllt. Einfach so.

Du lebst in einer Welt, in der alles möglich ist. Es gibt dort zwar auch Herausforderungen, aber die kannst du meistern. Denn du bist ja der Held – stark, klug, schön und überhaupt…

Bist du manchmal ein bisschen neidisch auf die Helden deiner Lieblingsgeschichten? Fragst dich, warum du nicht auch so bist?

Diese Frage habe ich mir auch sehr lange gestellt. Und jetzt werde ich versuchen, sie für dich zu beantworten.Held

5 Gründe, warum dein Leben wie eine gute Geschichte ist.

1) In deiner Geschichte gibt es Schurken

Hehe, immerhin hast du einen Schwellentroll, oder? Damit gäbe es zumindest schon mal ein magisches Wesen in deinem Leben. Okay, besonders angenehm ist er nicht, der Schwellentroll. Aber ich finde, er ist ein ziemlich guter Schurke – fies, gerissen und immer zur Stelle, wenn man ihn gerade nicht braucht. ;-)

Und wie ein richtiger Schurke das so macht, schart auch der Schwellentroll Getreue um sich, die dir das Leben schwer machen. Die haben unterschiedliche Namen und Rollen. Manche arbeiten undercover (so mancher gut gemeinter Rat), andere wiederum sind recht explizit in ihrem Angriff (dazu gehören Chefs, Schwiegermütter und die ‘Heute noch Abnehmen’-Werbung in deinem Postfach). Und du glaubst im Ernst, dir würde langweilig nur weil du Darth Vader noch nicht gesichtet hast?

2) In deiner Geschichte gibt es Wunder

Okay, Vorsicht, jetzt wird es etwas pathetisch. Aber ich finde, das gehört zu einer guten Geschichte dazu:

Hast du schon mal erlebt, dass ein anderer Mensch (oder ein Tier) dich angeschaut hat, als wärst du das schönste und wunderbarste Geschöpf, das je auf diesem Planeten gelebt hat?

Wenn du eine wirklich glaubhafte, rationale Erklärung dafür hast, immer her damit!

Hast du schon einmal zugeschaut wie sich ein Lichtstrahl in einem Tautropfen bricht? Wie das Leuchten dieses Tropfens ein ganzes Universum erstrahlen lässt? Nenne mir einen Edelstein, um den es sich mehr zu kämpfen lohnt!

Hast du schon einmal WIRKLICH hingeschaut?

Hast du schon einmal WIRKLICH zugehört?

Ich möchte dich heute dazu einladen, dein ganz persönliches Wunder zu entdecken. Dein persönliches Wunder kann dir Folgendes zeigen:

Es sagt dir, warum es sich lohnt, nicht von der nächsten Brücke zu springen.

Es erzählt dir davon, warum das Leben trotz aller Schwierigkeiten wirklich lebenswert ist.

Es beweist dir, warum es wunderbar ist, ein Mensch zu sein. Genau hier. Genau jetzt. Mit allen Unannehmlichkeiten, die ein Leben als sterblicher, schmerzempfindlicher, teilweise intelligenter Organismus so mit sich bringt.

Was ist dein persönliches Wunder?

3) In deiner Geschichte gibt es Abenteuer und Questen

Oh, was für ein Abenteuer, jeden Tag ins Büro zu gehen und am Wochenende die Küche zu putzen!“

Okay, vielleicht ist dein Leben im Moment tatsächlich erst ab 20:15 Uhr spannend ;-)

Kurze Erinnerung: Wie läuft das in den meisten Geschichten?

Es beginnt doch damit: Ein zukünftiger Held (der noch nichts von seinem Glück weiß) sitzt zu Hause in seiner kleinen langweiligen Welt.

Hmm, kommt dir das bekannt vor?

Für die meisten Protagonisten irgendwelcher Geschichten ist es am Anfang auch nicht gerade einfach, ihren Weg zu gehen. Sie alle müssen sich entscheiden:

Wagen sie den Weg durch Versuchung und Gefahr, um schließlich zum Ziel ihrer Wünsche zu gelangen?

Oder bleiben sie einfach dort, wo sie bereits sind?

Nur werden über die zu Hause Gebliebenen keine Geschichten erzählt.

Wie könnte deine persönliche Queste aussehen?

Übrigens: Nicht nur eine Reise ans Ende der Welt erfordert Mut. Es gibt so viele Heldenreisen wie es Menschen gibt.

Meine aktuelle persönliche Heldenreise ist es zum Beispiel, diesen Artikel zu schreiben. (Und danach auf ‘Veröffentlichen’ zu klicken). :-)

4) Es gibt etwas Gutes in dieser Welt

Vielleicht trägt das Gute in dieser Welt nicht die Züge eines riesigen Märchenschlosses aus rosa Zuckerguss (Im Ernst, ist das wirklich das GUTE??). Und doch ist es mit dem Guten in unserer Welt genau wie mit dem Märchenschloss: Du musst daran glauben, um es zu sehen.

Wenn du glaubst, kannst du das Gute auch wahrnehmen. Es kann sich nämlich so ziemlich überall verstecken, weißt du?

An einem Tag kommt es in Gestalt eines Briefträgers, der dir neben der Post auch noch sein schönstes Lächeln dalässt.

Ein anderes Mal nimmt es dir Gestalt von Menschen an, die etwas tun, obwohl sie es nicht müssten.

Und was ist mit dem liebevollen Nasenstüber, mit dem die Bärenmutter ihren Nachwuchs begrüßt?

5) Und dann gibt es noch DICH

Nun zum wichtigsten Punkt in jeder Geschichte:

Sie braucht einen Protagonisten, der fähig ist, Spuren in der Seele der Leser zu hinterlassen.

Dieser Protagonist – das bist DU.

DU – genauso wie du bist.

Übrigens: Leser mögen keine allzu perfekten Helden – also reiße dich zusammen ;-)

Bist du bereit, dein Herz zu öffnen?

Willkommen zum größten Abenteuer deines Lebens!

Wie könnte die Heldenreise deines Lebens aussehen? Hast du dein Leben schon mal unter diesem Blickwinkel betrachtet? Ich freue mich auf deinen Kommentar! :-)

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße,

Marie

Spielverderber – warum du vor deinem Schatten nicht davonlaufen kannst

Als der Wecker klingelte, hattest du ja noch gute Laune. Eine Weile hast du das kleine Rotkehlchen auf der Fensterbank beobachtet. Dann hast du in den Spiegel geschaut, dich angelächelt und dich so positiv wie möglich auf den Tag vorbereitet.

Von dir aus hätte es ein wunderbarer Tag werden können.

Doch dann gehst du aus dem Haus…

Dein Adrenalinspiegel steigt, als dir an der ersten Kreuzung ein dicker Mercedes die Vorfahrt nimmt und dann noch die Frechheit hat, dich anzuhupen.

Im Büro angekommen, blafft dich dein Chef an, weil du seiner Meinung nach nicht gründlich genug arbeitest.

Und wenn dann am Nachmittag noch die Tante anruft und dir erzählt, was für einen tollen und gut bezahlten Job ihre Tochter hat und dass sie sich Sorgen macht, dass du in der Gosse landest – dann würdest du am liebsten nur noch schreiend im Kreis laufen…

Wie um alles in der Welt soll man sich da an den Vorsatz halten, das Leben positiv zu sehen?

Spielverderber

Alles Spielverderber?

Es ist sowas von gemein, wenn du gerade das Gefühl hast, auf deinem Lebensweg vorangekommen zu sein und dann tauchen die Spielverderber auf. Sie lassen – meist nur ganz nebenbei – ein paar Bemerkungen fallen und schon klebst du emotional wieder an der Zimmerdecke.

Warum können ein paar unreflektierte Bemerkungen so schnell diesen positiven Kokon zerstören, in den du dich gehüllt hast?

Warum wirst immer ausgerechnet DU mit diesen fiesen Spitzen traktiert?

Es muss doch eine Möglichkeit geben, diese Leute loszuwerden! Oder ihnen klarzumachen, was sie mit ihren Bemerkungen anrichten.

Versuche doch mal, vor deinem Schatten davonzulaufen – ich wünsche dir viel Spaß dabei!

Das Problem ist, sie sind einfach überall. Auf der Straße, im Supermarkt, im Büro. Überall sind Spielverderber. Und wahrscheinlich wohnen auch einige in deinem Telefon oder in deinem Email-Postfach.

Selbst wenn wir den Kontakt zu einer destruktiven ‘Freundin’ abbrechen, werden wir uns weiterhin über den Typen ärgern, der sich an der Supermarkt-Kasse vordrängelt. Auch familiäre Beziehungen lassen sich nicht ganz so leicht ‘abschütteln’. Und der Chef erst recht nicht – es sei denn, wir suchen uns einen neuen Job.

Es gibt also genau zwei Möglichkeiten:

Erstens:

Du packst ein paar Sachen zusammen, verkaufst all deine Habseligkeiten und ziehst dich als Einsiedler in die Wüste zurück. (Dann solltest du aber dafür sorgen, dass du nicht als ‘Erleuchteter’ bekannt wirst. Sonst kannst du deine Einsamkeit in Zukunft mit 10 000 Sinnsuchern teilen…)

Zweitens:

Falls du nicht zum Einsiedler geboren bist, solltest du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass sich der eine oder andere Spielverderber nicht von dir in die Wüste schicken lässt.

Das ist ärgerlich.

Ich weiß.

Von mir aus dürfte es gerne eine Wüste nur für Spielverderber geben.

Gibt es aber nicht.

Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt, ist, den Spieß herumzudrehen:

Wofür sind Spielverderber gut?

Warum regst DU dich darüber auf?

Warum trifft dich das, was der Spielverderber sagt oder tut?

Warum ist es dir nicht egal, ob er denkt, dein Projekt sei zum Scheitern verurteilt?

Warum kümmert dich die Behauptung, die Nachbarin von nebenan, die könnte ‘richtig’ malen, nicht so wie du?

Warum haderst du mit dir, wenn jemand kritisiert, wie du deine Kinder erziehst? (soll er doch selbst seine Kinder so erziehen!)

Spielverderber spiegeln uns oft genau die Aspekte im Leben, wo wir selbst mit uns im Unfrieden sind.

Beispiel: Wenn es dich sehr verletzt, dass dein Chef dir Schlampigkeit vorwirft, dann gibt es wahrscheinlich eine tiefsitzende Angst in dir, nicht gründlich genug zu sein. Das bedeutet nicht, dass du wirklich nicht gründlich arbeitest. Wahrscheinlich arbeitest du sogar perfektionistisch, weil du so große Angst hast, nicht zu genügen. Genau deswegen trifft dich das Urteil deines Chefs auch so hart.

Mit noch gründlicherer Arbeit wirst du nichts bewirken. Du wirst nie so gut sein, dass dich niemand mehr kritisiert. Denn in deinen Augen steht weiterhin die Angst nicht zu genügen. Ein gefundenes Fressen für alle, die ihren Kritiker mal wieder trainieren wollen.

Auch du bist ein Spielverderber

Überrascht?

Aber nein, ich rede doch niemandem rein! Ich finde, jeder sollte seinen eigenen Weg gehen!

Spielverderber!

Du musst niemandem ins Gewissen reden, um Spielverderber zu sein. Es genügt, auf eine bestimmte Art zu leben oder zu handeln.

Mit deiner bloßen Existenz bist du Spielverderber für all jene Menschen, die eine andere Vorstellung davon haben, wie das Leben zu sein hat.

Als ich es im letzten Jahr gewagt habe, einen eher unkonventionellen Lebensweg einzuschlagen, haben viele Menschen in meinem Umfeld überreagiert – zumindest kam es bei mir so an.

Menschen, mit denen ich zuvor gut klar kam, begegneten mir plötzlich mit Herablassung oder Neid oder versuchten, Ängste in mir zu schüren.

Irgendwann habe ich begriffen, dass ich mit meinen ungewöhnlichen Plänen zum Spielverderber für diese Menschen geworden war. Ich tat Dinge, vor denen sie Angst hatten und gefährdete damit ihr Weltbild. Ihre Attacken auf mich hatten mehr mit ihren inneren Ängsten zu tun, als mit dem, was ich tatsächlich tat.

Jeder muss mit seinen eigenen Ängsten fertig werden.

Sieh es also den anderen nach, wenn sie deine Köpfe drücken. Versuche lieber, herauszufinden, warum du diese Köpfe hast. Sie drücken deine Köpfe – du drückst ihre Knöpfe und gemeinsam können wir eine Menge daraus lernen :-)

Es gibt keinen besseren Indikator dafür, wovor du dich wirklich fürchtest, als die Reaktionen, die du auf die Meinung anderer Menschen zeigst.

Sie können dich nicht verletzen, wenn es da nicht schon einen verletzten Anteil in dir gibt, der ‘Hilfe, hier bin ich’ schreit.

Was wäre, wenn du diesen Anteil in dir findest und ihm hilfst, gesund zu werden?

Weiterlesen?

Bloggerkollegin Sybille Johann hat letzte Woche einen fantastischen Artikel zum gleichen Thema verfasst. Du findest ihn hier.

Wie gehst du mit deinen persönlichen Spielverderbern um? Hast du einen guten Weg gefunden, mit ihrer Kritik umzugehen ohne dich herunterziehen zu lassen? Ich würde mich freuen, wenn du deine persönlichen Erfahrungen in den Kommentaren mitteilst.

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße,

Marie

Selbstschutz – warum auch du zu einer gefährdeten Spezies zählst.

SelbstschutzDominante Familienmitglieder, die unsere Zeit über Gebühr beanspruchen, Chefs und Kunden mit Sonderwünschen und Drohungen bei Nichterfüllung im Gepäck. Der Verein, der unbedingt noch einen ehrenamtlichen Kassenwart sucht oder der Nachbar, der ständig wissen will, ob er die Straße nun rechtsrum oder linksrum kehren soll…

Kommt dir das irgendwie bekannt vor?

Hast du manchmal das Gefühl, nach den Maßstäben anderer Menschen zu leben? Bist du unendlich erschöpft, weil du das Gefühl hast, nie genug zu machen, um allen gerecht zu werden? Gehst du abends ins Bett und bist frustriert, weil du wieder nichts von dem gemacht hast, was dir wichtig war?

Jetzt wirst du wahrscheinlich sagen: Ja, aber es ist doch normal und gut, anderen Menschen zu helfen!

Du bist auch ein Mensch!

Das stimmt auch. Menschen zu helfen ist eine gute Sache und sehr befriedigend. Aber hast du mal darüber nachgedacht, dass du auch ein Mensch bist? Dass du deine eigene Hilfe auch ganz gut brauchen könntest?

Wenn du deine eigenen Grenzen ignorierst, gibt es zumindest einen Menschen in deinem Leben, den du grob missachtest. Und es ist ausgerechnet derjenige, mit dem du den Rest deines Lebens verbringen musst. Wäre es nicht sinnvoll, sich um diesen Menschen zu kümmern und dich sogar mit ihm anzufreunden?

Und natürlich darfst du weiterhin anderen Menschen helfen. Das ist eine wunderbare Sache, vor allem, wenn die Unterstützung auch zurückkommt. Achte aber darauf, dass aus dem Miteinander keine Ausbeutung wird. Dein Gefühl ist ein sicherer Wegweiser dafür, wann es genug ist. Vor allem dein Bauch wird dir durch Unwohlsein zeigen, wann du deine Mitte verlässt und beginnst, dich zu missachten.

Doch das Gefühl allein reicht noch nicht. Um aus dem Hamsterrad dieses selbstschädigenden Verhaltens auszusteigen, brauchst du einen wirkungsvollen Selbstschutz.

Selbstschutz – Stopp sagen lernen

Wenn du einen wirkungsvollen Selbstschutz aufbauen willst, beginnst du am Besten damit, eine No-Go-Linie zu definieren. Wie weit dürfen bestimmte Menschen in deinem Leben gehen, bevor du Stopp sagst? Welche Lebenssituationen sind für dich tolerierbar, welche aber nicht?

Entwickle ein Gefühl, das die ganz klar sagt, ab welchem Punkt du Stopp sagen musst, weil du dich sonst selbst gefährdest. Das Wichtigste daran: Diese Grenze muss KLAR sein. Wenn du willst, dass andere Menschen diese Grenze akzeptieren, solltest du sie auch klar kommunizieren. Und du solltest es dir nicht wöchentlich anders überlegen. Versuche in einem ersten Schritt, die magische Grenze für dich selbst zu klären. Erst dann kannst du sie auch überzeugend nach außen kommunizieren.

Lass dir Zeit. Es dauert eine Weile, dieses Gefühl für die eigene Grenze zu entwickeln. Sei liebevoll zu dir und horche in dich hinein. Deine innere Stimme weiß genau, was für dich richtig ist. Du musst ihr nur zuhören.

Nur DU entscheidest, wann es genug ist

Lass dich nicht von anderen beeinflussen. Deine Grenzen sind deine Sache. Es ist vollkommen egal, ob andere es beispielsweise normal finden, 80 Stunden die Woche zu arbeiten. Wenn das für DICH nicht richtig ist, ist das okay. Kein Mensch hat das Recht, die Grenzen eines anderen zu definieren.

Mach dich auf Widerstand gefasst

Wenn du damit beginnst, deinen Selbstschutz umzusetzen, ist Widerstand zunächst normal. Unsere Gesellschaft ist im Augenblick noch darauf ausgelegt, sich extrem übergriffig auf das Leben ihrer Mitglieder zu verhalten. Die meisten Menschen kuschen, vor Vorgesetzten, vor dominanten Familienangehörigen, vor dem allgemeinen ‘das macht man halt so’. Sie haben verständlicherweise Angst, etwas zu verlieren, zum Beispiel ihren Job. Paradoxerweise gibt aber erst diese bedingungslose Unterwerfung übergriffigen Arbeitgebern die Möglichkeit, sich derart asozial gegenüber ihren Arbeitnehmern zu verhalten.

Gehe nur so weit, wie es dir guttut

Sich aus diesem System zu befreien und eigene Wege zu gehen, ist ein Balanceakt. Wie viel oder wie wenig Rebellion dir gut tut, kann ich dir nicht sagen. Nur so viel als Tipp: Taste dich vorsichtig an deine Selbstschutz -Linie heran. Du musst nicht gleich am ersten Tag deinem Chef sagen, dass er ein arrogantes Arschloch ist…

Sei aber auch bereit, deine Grenzen gegen andere zu verteidigen. Natürlich haben wir alle Angst, es uns mit Menschen zu verscherzen, die eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen. Wir haben Angst, allein gelassen zu werden. Angst, unsere Arbeit zu verlieren und auf der Straße zu landen. Es ist auch nicht weiter schlimm, einen Kompromiss zu machen, mit dem man gut leben kann.

Ist es das wert?

Doch wenn du auf dem besten Weg bist, krank oder todunglücklich zu werden, denk nicht immer nur daran, was du verlieren könntest, wenn du es wagst, Grenzen zu setzen. Denk auch daran, was du sicher verlierst, wenn du so weitermachst. Deine Lebensfreude? Deine Gesundheit? Wenn es dich schwer trifft sogar dein Leben?

Am Anfang wirst du dir beim Setzen deines Selbstschutz egoistisch vorkommen. Vielleicht werden sich sogar ein paar ‘Freunde’ beschweren, dass du so komisch geworden bist. Das ist ganz normal, wenn man neue Wege geht.

Wenn du Grenzen setzt, bist du Teil eines Weges in eine freundlichere Welt. Einer Welt des gegenseitigen Respekt, in der jedem Lebewesen auf diesem Planeten die Wertschätzung widerfährt, die ihm gebührt. Und du wirst spüren, dass du deinen Mitmenschen gegenüber liebevoller wirst, wenn du es wagst, für dich selbst einzutreten.

Welche Form des Selbstschutz praktizierst du? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Wo gibt es Probleme? Ich freue mich über deine Rückmeldung!

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Marie

PS: Die Grenze zu setzen erfordert ein Gefühl für sich selbst. Dazu mehr in der nächsten Woche.

Herbstdepression

HerbstdepressionWarum dein Schwellentroll die dunkle Jahreszeit liebt – und wie du ihn mit eigenen Waffen schlagen kannst.

In den letzten Tagen war es bei uns sehr nebelig. Die ganze Welt schien in weiße Watte gepackt zu sein und in den Spinnennetzen hing die Feuchtigkeit.

Dabei war es doch noch vor zwei Wochen fast sommerlich.

Und dann? Die Uhr wurde umgestellt, die Dunkelheit kam und mit ihr die Kälte.

In diesem Jahr ist es sehr plötzlich Herbst geworden.

Wir alle haben unsere Schwierigkeiten mit Dunkelheit und Kälte. Manche von uns fallen sogar in eine Herbstdepression. Und das wiederum liebt unser Schwellentroll.

Wie geht es dir dabei?

Kennst du das?

Dir fällt das Aufstehen morgens immer schwerer, weil es draußen noch dunkel und kalt ist?

Siehst du die Sonne nur auf der Arbeit ein bisschen durchs Fenster hereinscheinen, doch kaum bist du auf dem Heimweg, ist es schon wieder dunkel?

Dem Schwellentroll gefällts. Er hat jetzt sozusagen Hochkonjunktur.

Aber wir wollen ihm doch nicht kampflos das Feld überlassen, oder?

Die Fakten:

Es wird dunkel und still. Das ist nun mal ein Fakt. Und wenn du es dir nicht leisten kannst, den Winter auf der Südhalbkugel zu verbringen, wirst du damit leben müssen.

Im Winter brauchen wir mehr Schlaf. Auch das ist ein Fakt, denn unser Schlafbedürfnis richtet sich stark nach den Sonnenstunden des Tages aus. (das schreibt der Fokus dazu) Es ist also vollkommen normal, dass du müde bist, wenn du genauso aktiv bist wie im Sommer.

Doch was kann die dunkle Zeit dir geben?

Was tun?

Hör nicht auf deinen Schwellentroll, wenn er dich ausschimpft, weil du müde bist.

Sag dir immer wieder, dass es normal ist, im Herbst müde zu sein. Wenn du eine Herbstdepression hast, dann kämpfe nicht gewaltsam dagegen an. Gehe achtsam mit dir um und gönne dir so viel Ruhe, wie es unter deinen Lebensumständen möglich ist. Versuche, Ruhe und Schlaf eine höhere Priorität in deinem Leben zu schenken.

Nutze die Grübel-Zeit, um deinen Schwellentroll in seine Grenzen zu weisen.

Wenn die Welt dunkel und still wird, neigen wir zum Grübeln und es kommen allerhand unangenehme Gedanken hoch. Dieses In-sich-Gehen ist zunächst einmal ein natürlicher Prozess und du kannst ihn durchaus für dich nutzen

  1. Nutze die Grübel-Zeit um schöne, besinnliche Dinge zu machen, die deine Gedanken auf etwas Positives lenken. (Musik hören, Kunst, werkeln…)

  2. Nutze die Zeit für Achtsamkeits- und Entspannungsübungen. Das wird dich auf andere Gedanken bringen und zugleich deine Müdigkeit bekämpfen.

  3. Wenn so viel Negatives in dir hochblubbert, höre dieser Stimme doch eine Weile zu und schreibe auf, was sie so erzählt.

Vielleicht kennst du das folgende Zitat aus dem Wallenstein:

Der Wein erfindet nichts, er schwatzts nur aus.

Mit den dunklen Gefühlen, die in der kalten Jahreszeit hochkommen, ist es genauso. Sie waren schon vorher da. Daran ist nicht das graue Wetter Schuld. Und auch kein Mangel an Vitamin D. Diese äußeren Umstände führen nur dazu, dass du gezwungen bist, zu erleben, was innerlich in dir vorgeht.

Nutze dies doch, statt es zu verdammen: Wo in deinem Leben gibt es Unstimmigkeiten, die du dir mal ansehen solltest? In der erzwungenen Ruhe des Herbstes wirst du dein Leben sehr viel klarer sehen.

Nimm dir Zeit für dich!

Aber Marie, wirst du jetzt sagen, ich würde mich ja gerne ausruhen, aber mein Chef! Der wartet doch nicht ab, bis ich Winterschlaf gehalten habe!

Und wieder einmal stecken wir in der Klemme zwischen dem System, was uns unnatürliche Dinge abverlangt und unseren eigenen Bedürfnissen.

Trotzdem möchte ich dich dazu einladen, dir selbst in den kommenden Monaten auf liebevolle Weise mehr Ruhe und Besinnlichkeit zu gönnen.

Kleine Auszeit

Dafür brauchst du nicht viel Zeit. Schon zehn Minuten Zeit für dich pro Tag können in dir einen Wandel auslösen und deine Herbstdepression in ihre Grenzen weisen. Setze dich hin und sei einfach bei dir. Oder zünde eine Kerze an und höre beruhigende Musik. Gerne kannst du auch eine Runde spazieren gehen. Tu, was dir gut tut und was dir das Gefühl von mehr Tiefe und mehr Sanftheit in deinem Leben gibt.

Leistungsmensch?

Wenn du ein ausgesprochener Leistungsmensch bist, ist diese Übung besonders wertvoll für dich. Je schwerer es dir fällt, dir diese Ruhepausen einzuräumen und je unwohler du dich dabei fühlst, desto mehr profitierst du davon. Gib also nicht gleich auf, wenn sich die erste Unruhe in dir breit macht. Dies ist Teil des Prozesses.

Wie geht es dir mit der dunklen Zeit? Hast du schon angefangen, ihre Vorteile zu nutzen? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße,

Marie

Verlorene Jahre – gibt es das?

Zeit, verlorene Jahre

Warum es keine verschwendete Zeit gibt

In den letzten zwei Jahren habe ich viel nachgedacht. Die meisten Gedanken beschäftigten sich dabei mit meiner Vergangenheit. Und zwar damit, dass sie nicht so war, wie sie sein sollte.

Ich sagte mir ständig:

Wenn ich nur früher gewusst hätte, was ich wirklich will, dann hätte ich so viel früher mit den wichtigen Dingen anfangen können.

Ich hätte mir fast sieben Jahre Studium sparen können.

Ich hätte mir die Erfahrung diverser mieser Jobs sparen können.

Ich hätte womöglich gleich die richtige Wohngegend gewählt und mich nicht erst vier Jahre in einer unmöglichen Wohnung geärgert.

Doch der schlimmste Gedanke ist folgender:

Wo könnte ich heute schon sein, wenn ich mir diese verlorenen Jahre erspart hätte?

In meiner Gedankenwelt bin ich dann viel weiter als ich es heute bin. Ich habe ein besseres Auskommen, bin glücklicher und entspannter.

Doch ist dies wirklich wahr?

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich dahinter kam, dass mein Schwellentroll hinter den Gedanken an verlorene Jahre steckte. Sie erschienen mir so harmlos, weil sie sich scheinbar mit dem Positiven, dem was sein sollte, auseinandersetzten.

Doch das Kriterium für die Einmischung des Schwellentrolls ist eigentlich einfach:

Wenn der Gedanke dir Unbehagen oder sogar Schmerzen bereitet, hat dein Schwellentoll definitiv die Finger im Spiel.

So habe ich entdeckt, dass der Gedanke an verlorene Jahre ganz klar ein Schwellentroll-Gedanke ist.

Einfach ignorieren?

Nachdem ich den Schwellentroll in diesen Gedanken identifiziert hatte, fiel mir zunächst nichts Besseres ein, als diese Gedanken einfach nicht mehr zuzulassen. Ich richtete mein Denken und Fühlen ganz auf die Zukunft aus und versuchte, die unschönen Zeiten zu vergessen.

Doch mein Schwellentroll nahm das nicht einfach so hin. Auch wenn ich ihn auf ‘stumm’ geschaltet hatte, rumorte er in meinem Inneren weiter und raubte mir die Energie, die ich so dringend für meine aktuelle Situation brauchte.

Und jedes Mal, wenn ich jemanden in meinem Alter traf, der anscheinend erfolgreicher und weiter war als ich, gab es da eine bösartige Stimme in meinem Inneren, die sagte:

‘siehst du, hättest du mal früher dies oder jenes getan, dann wärst du jetzt genau so weit.’

Und diese Stimme tat sehr weh.

Natürlich habe ich versucht, gegen den Schwellentroll zu argumentieren. Ich versuchte anzuführen, dass ich ja schließlich noch sehr jung sei und daher noch alle Möglichkeiten offen hätte. Aber der Schwellentroll hatte natürlich immer das bessere Argument parat.

‘Und was ist mit den Jahren, die du definitiv vergeudet hast?’

Hätte ich überhaupt einen anderen Weg gehen können?

Letztendlich war es ein Schlüsselerlebnis, das mich aus dieser Spirale befreit hat. Eines Tages, als ich wieder einmal so weit war, dass ich darüber grübelte, warum ich studiert und nicht eine Ausbildung in kreativem Schreiben gemacht hatte, musste ich plötzlich daran denken, dass ich meinen Lebenspartner an der Uni kennengelernt hatte.

Und dann wurde mir klar, dass ich ihn in diesem Traumleben, dass ich mir gerade ausmalte, ganz sicher nicht kennengelernt hätte.

Huch! Von wegen verlorene Jahre!

Dieser neue Gedanke war wie eine kleine Flamme, die sich nach und nach in meinem Bewusstsein ausbreitete. Mir wurde klar, dass alles, was ich in der Vergangenheit erlebt hatte, ganz gleich ob schön oder unschön, mich zu meinem heutigen ich geführt hatten.

Ohne Uni hätte ich den Mann meines Lebens nicht kennengelernt und außerdem gab es keinen anderen Weg, um herauszufinden, was ich NICHT wollte.

Ohne Burnout wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, mich um mich selbst zu kümmern.

Ohne die vielen kleinen und großen Schicksalsschläge hätte ich mir niemals die Frage gestellt: Wer bin ich und welchen Platz möchte ich in diesem Leben einnehmen? (und dann hätte es sicherlich auch diesen Blog nie gegeben.)

Die Antwort lautete also für mich:

Sicher hätte ich einen anderen Weg gehen können, aber dann wäre ich nicht ich gewesen.

Es gibt keine Abkürzung durch das Leben

Ich habe also begonnen, die roten Fäden des Sinns, die sich durch mein Leben ziehen, einfach zu akzeptieren.

Ich habe verstanden, dass ich immer erst im Nachhinein (und vielleicht auch nie) erkennen kann, welchen Sinn ein bestimmtes Ereignis hat.

Dass selbst den blödsinnigsten Entscheidungen in unserem Leben eine tiefere Weisheit innewohnt, die uns reifen lässt.

Zu leben, Entscheidungen zu treffen und ‘Fehler’ zu machen, ist vielleicht unsere beste Möglichkeit, zu uns selbst zu finden.

Und plötzlich war mein Schwellentroll sprachlos.

Ich hoffe, deiner ist es auch!

Was sagt dein Schwellentroll zu deinen ‘verlorenen Jahren’? Wie gehst du damit um? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße, Marie

PS: Wenn dich der Artikel anspricht, vergiss nicht, dich in meinen kostenlosen Newsletter einzutragen. Dort erwarten dich wöchentliche Artikel zum Thema Leichtigkeit und wie man den Schwellentroll loswird. Ich würde mich freuen, dich in unserer Gemeinschaft begrüßen zu dürfen!

Innere Stimme vs. Schwellentroll

Hörst du deine innere Stimme?Oder: Wie zeigt mir meine innere Stimme, was mir wirklich guttut?

Wenn dein Schwellentroll laut und fett und aufsässig ist, fällt es dir möglicherweise schwer, zwischen ihm und deiner inneren Stimme zu unterscheiden. Beide sind schließlich in deinem Inneren zu Hause und sprechen mit dir.

Doch während dein Schwellentroll dich kleinhalten will, kann dir die innere Stimme zu Freiheit und Wohlbefinden verhelfen – wenn du sie erkennst.

Die innere Stimme – was ist das?

Sie hat viele verschiedene Namen, die innere Stimme. Manche Menschen sprechen vom Unterbewussten, andere wiederum von einer inneren Führung oder Seele. Wieder andere erleben die innere Stimme als göttlichen Funken in ihrem Inneren.

Für jeden Menschen ist ein anderer Begriff hilfreich und ich möchte dich daher dazu einladen, deinen eigenen Begriff für die innere Stimme zu finden. Wichtig ist nur, dass die Stimme für dich den wichtigsten inneren Gegenspieler deines Schwellentrolls repräsentiert.

Deine innere Stimme ist die Instanz in dir, die dir absolut zuverlässig sagen kann, was dir guttut und was nicht. Sie möchte das Beste für dich, und zwar auf allen Ebenen deines Lebens. Sie achtete darauf, dass es dir innerlich wie äußerlich gutgeht.

Wie kann ich die innere Stimme wahrnehmen?

Deine innere Stimme kannst du entweder tatsächlich als Stimme hören oder als ein Gefühl erleben, das dich führt (Bauchgefühl). Die innere Stimme kann dir auch Bilder schicken, sich in deinen Träumen verwirklichen oder dafür sorgen, dass du in deinem Alltag auf bestimmte Menschen oder Situationen triffst.

Und hier beginnt das Problem.

Denn genau das tut der Schwellentroll auch.

Wie also kann ich die beiden unterscheiden?

Hör auf dein Gefühl.

Das wichtigste Kriterium für den Schwellentroll sind die negativen Emotionen, die er in deinem Inneren auslöst. Wenn du Schwere, Angst oder Spannung verspürst, bist du sicherlich dem Schwellentroll auf den Leim gegangen.

Die innere Stimme spricht wie eine wahre Freundin zu dir. Sie hat eine weiche, liebevolle Aura, die sie ganz klar vom Schwellentroll unterscheidet. Sie gibt dir das Gefühl, in dieser Welt willkommen zu sein, und zwar genauso wie du bist. Im Gegensatz zum Schwellentroll wird sie dich nicht ausschimpfen, sondern dir höchstens einen liebevollen Schubs in die richtige Richtung geben.

Was, wenn ich die innere Stimme einfach nicht wahrnehme?

Je mächtiger dein Schwellentroll ist, desto leiser ist deine innere Stimme. Wieso sollte sie sich auch anstrengen? Sie wird ja ohnehin nie nach ihrer Meinung gefragt.

Zum Glück ist die innere Stimme wie ein Muskel. Man kann sie wunderbar trainieren. Einzige Voraussetzung hierfür: Du musst dich bemühen, ihr zuzuhören. Je mehr du zuhörst, desto mächtiger wird sie und eines Tages wird sie es mit deinem Schwellentroll aufnehmen können.

Es ist hilfreich, nicht gleich als Erstes die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen, sondern mit kleinen Dingen zu beginnen, etwa:

  • möchte ich heute wirklich Nudeln essen oder doch lieber Reis?

  • Möchte ich heute Abend wirklich mit meinen Freunden ausgehen oder doch lieber ein Buch lesen?

  • Was könnte ich jetzt gerade in diesem Moment dafür tun, dass es mir besser geht?

Vielleicht hört sich das für dich alles unbedeutend an, aber es ist tatsächlich so, dass schon bei den einfachen Dingen die Frage nach einem authentischen Leben beginnt. Und hierbei kannst du wunderbar für die ‘großen Fragen’ üben.

Ich habe nach meiner inneren Stimme gehandelt, doch nun bin ich verunsichert, weil ich trotzdem negative Gefühle erlebe. Habe ich etwas falsch gemacht?

Wenn du dich trotzdem nicht gut fühlst, obwohl du dachtest, deiner inneren Stimme gefolgt zu sein, kann das verschiedene Ursachen haben.

Nehmen wir zur Verdeutlichung folgendes Beispiel:

Du hast in deinem Unternehmen gute Arbeit geleistet und eines Tages wird dir eine gehobenere Position angeboten. Du befragst deine innere Stimme und sie sagt ja. Folglich nimmst du den Job an, doch noch vor Beginn oder während der ersten Arbeitswochen treten die typischen Schwellentroll-Symptome auf: Du fühlst dich unwohl, willst gar nicht so recht zur Arbeit gehen, bekommst vielleicht sogar Kreuz- oder Magenschmerzen.

Was ist geschehen?

Möglichkeit 1: Es war doch nicht die innere Stimme auf die du gehört hast.

Diese Möglichkeit ist unangenehm, denn sie bedeutet, dass dein Schwellentroll dich wieder einmal ausgetrickst hat. Das passiert sehr gerne bei Menschen, die Schwierigkeiten haben, sich abzugrenzen und folglich ihre eigenen Wünsche mit dem Verwechseln, was andere Menschen gerne hätten.

Wenn du Schmerzen hast, könnte es sich also lohnen, zu hinterfragen, ob du diese Arbeit wirklich aus ganzem Herzen gerne machst, oder ob der Schwellentroll sich eingeschlichen hat (‘eine solche Chance kann ich nicht einfach ablehnen’, ‘was sollten die Leute denken’, ‘etwas Besseres bekomme ich ohnehin nicht mehr, nicht in meinem Alter’ oder ‘meine Frau wäre total enttäuscht, wenn ich den Posten nicht annehme’.)

Hier hilft letztendlich nur die radikale Ehrlichkeit mit sich selbst.

Möglichkeit 2: Dein Schwellentroll rebelliert, weil er sich bedroht fühlt.

Wenn du Möglichkeit 1 ausgeschlossen hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass du den richtigen Weg gewählt hast. Trotzdem können Schmerzen und Unwohlsein auftreten. Woran liegts? Ganz einfach, deinem Schwellentroll schwimmen die Felle davon und er versucht, zu retten, was zu retten ist.

Für unser Beispiel könnte es bedeuten, dass du deine neue Position wirklich liebst, aber mit neuen Tätigkeiten (Vorträge, Auslandsaufenthalte etc.) konfrontiert wirst, bei denen du dich noch sehr unsicher fühlst. Dein Schwellentroll wittert, dass es für ihn gefährlich wäre, dich diese Schwelle überschreiten zu lassen und deshalb versperrt er dir den Weg und malt dir Horrorszenarien aus, was alles passieren könnte.

In diesem Fall hilft nur eines: Einen Schritt nach dem anderen gehen und den Schmerz eine Weile einfach aushalten. Versuche dabei aber, dich nicht in der Schmerz hineinzusteigern oder dich dagegen zu wehren, denn dies kostet nur zusätzliche Energie. Nimm die unguten Gefühle einfach wahr, ohne etwas daran ‘machen’ zu wollen.

Wichtig hierbei: Wenn du die Tätigkeit wirklich liebst und wie geschaffen dafür bist, sollten diese negativen Gefühle nach einer Weile verschwinden.

Mein Vorschlag: Setzt dich am Ende jeder Woche hin und schreibe auf, wie es dir ergangen ist. Wäge hierdurch immer wieder ab, ob es dir besser oder schlechter geht als zuvor. Wenn du nach mehreren Monaten immer noch keine Verbesserung siehst, solltest du die erste Möglichkeit nochmal in Erwägung ziehen.

Falls du dir noch immer unsicher bist, ob du wirklich deiner inneren Stimme folgst, solltest du dir professionelle Unterstützung, beispielsweise in Form eines Coachings, gönnen.

Kannst du Schwellentroll und innere Stimme auseinanderhalten? Was hat dir dabei besonders geholfen? Welche Tipps und Tricks wendest du an? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße,

Marie

6 Dinge, an denen du erkennst, dass du einen Schwellentroll hast.

Schwellentroll

Willst du wissen, was ein Schwellentroll ist? An diesen sechs Dingen kannst du deinen persönlichen Schwellentroll erkennen:

1) Der Leistungsdruck:

Du arbeitest zu viel und dein Leben fühlt sich schwer an.

Dein Schwellentroll hat eine Peitsche in der Hand und zudem ein freches Mundwerk. Damit sorgt er dafür, dass du ständig in Bewegung bleibst. Er sagt dir immer wieder, wie viel es noch zu tun gibt, und dass du auf gar keinen Fall etwas vergessen darfst. Schließlich bist du seiner Meinung nach mindestens dafür verantwortlich, dass sich die Erde weiter dreht.

Um sicherzugehen, dass du stets dem Leistungsdruck unterliegst, bleibt er auch in der Freizeit bei dir und erinnert dich an die Dinge, die du noch erledigen musst.

Wenn du doch etwas vergisst, beschimpft er dich, bis du dich selbst nicht mehr magst.

Manchmal springt er von deiner Schwelle und setzt sich stattdessen auf deine Schultern, um dich richtig spüren zu lassen, wie schwer dein Leben ist.

2) Die eigenen Grenzen ignorieren:

Du hattest bereits ein Burnout oder giltst als Burnout-gefährdet.

Wenn das der Fall ist, befindest du dich bereits ganz und gar in den Fängen des Schwellentrolls. Du hast bei Punkt eins noch nicht innegehalten (weil dein Schwellentroll dir zuflüsterte: Nun stell dich mal nicht so an, das Leben ist halt so). Mittlerweile hast du beim Ignorieren deiner eigenen Grenzen einen Punkt erreicht, an dem es dir schwerfällt, diese Grenzen überhaupt noch wahrzunehmen.

Dein Schwellentroll hat dich so sehr in der Hand, dass du dich mit ihm identifiziert hast. Du hilfst ihm, die Peitsche zu schwingen und findest das auch noch ganz normal. Dein Körper würde dir zwar gerne mitteilen, dass es genug ist. Aber du blendest alle Warnsignale erfolgreich aus.

Leider hat der Schwellentroll keinen gesunden Selbsterhaltungstrieb. Er wird dich bis zum Äußersten treiben und lieber selbst mit dir zugrunde gehen, als zuzugeben, dass er etwas falsch macht.

Und plötzlich geht es einfach nicht mehr weiter. Dabei hast du doch alles richtig gemacht. Du hast doch alles getan, um die Erwartungen zu erfüllen, und jetzt? Du verstehst die Welt nicht mehr.

Der Grund: Bis jetzt hattest du wahrscheinlich keine Ahnung davon, dass du einen Schwellentroll hast, der dafür sorgt, dass du derart unverantwortlich mit dir selbst umgehst. Deswegen bist du ihm hilflos ausgeliefert und hast seiner Peitsche nicht entgegenzusetzen.

3) Im Widerstreit mit dem Leben:

Du spürst viel inneren Widerstand gegen dein Leben, wie es im Moment ist.

Dein Schwellentroll motzt, wenn du zur Arbeit gehst, aber keine Lust hast. Er motzt aber erst recht, wenn du nicht hingehst, denn das Leben ist ja schließlich kein Zuckerschlecken, nicht wahr?

Irgendwie fühlt es sich so an, als würdest du das Leben eines anderen leben und dabei noch ständig dafür kritisiert werden, dass du es nicht gut genug machst.

Es gibt da zwar auch eine nette Stimme in deinem Inneren, die wüsste, was du brauchst (siehe innere Stimme). Sie ist aber im Vergleich zum Schwellentroll sehr leise. Und wenn sie sich zu Wort meldet, setzt dein Schwellentroll sich auf sie drauf und drückt so lange, bis sie keine Luft mehr bekommt und verstummt.

Dein Schwellentroll möchte nämlich keinesfalls, dass du Klarheit in dein Leben bringst, denn er profitiert von deinem inneren Widerstreit. Er liebt Bauchweh, Kreuz- und Schulterschmerzen (bei dir, nicht bei ihm…). Denn solange du mit dir selbst uneins bist, wirst du nicht auf den Gedanken kommen, ihn von seiner Schwelle zu kicken.

4) Mangelnder Selbstwert:

Du bist hart zu dir selbst.

Genau genommen ist es der Schwellentroll, der hart zu dir ist. Aber er hat bereits so lange auf dich eingeredet, dass du ihm innerlich dabei hilfst, dich fertig zu machen.

Denn der Schwellentroll hat es geschafft, dir zu vermitteln, dass du grundsätzlich falsch bist, so wie du bist. Seiner Meinung nach machst du zu viel Fehler, du siehst nicht gut genug aus und bist auch irgendwie unsympathisch. Kurz, du bist jemand, den man nicht gerne im Spiegel sehen möchte.

Gerne nutzt er zur Unterstreichung seiner eigenen Meinung auch die Kommentare anderer Menschen.

Boshaft wie er ist, hat er dir aber auch gleich einen Ausweg aus dem Dilemma der Wertlosigkeit gezeigt: Arbeite hart und lange, dann kannst du vielleicht ein bisschen was von deinem fehlenden Wert gutmachen. Schade, dass wir da alle drauf hereinfallen!

5) Drama – warum du nicht aufhören kannst, zu leiden:

Jammerst du gerne? Hast du manchmal das Bedürfnis, damit anzugeben, wie hart dein Leben ist?

Dies ist eine besonders perfide Methode des Schwellentrolls, dich in seinen Fängen festzuhalten. Er genießt es, allen zu zeigen, wie schlecht es dir geht. Er ist der Meinung, wenn du schon hart arbeitest und total krank bist, dann sollte es auch die ganze Menschheit wissen. Damit hält er dich beschäftigt und sorgt dafür, dass du nicht entkommst.

Außerdem unterstützt er damit seine Schwellentroll-Kollegen: Ihre Menschen sind schließlich leichter zu lenken, wenn sie den Eindruck haben, dass es dir genauso schlecht geht wie ihnen. Wenn du glücklich wirst, würden dich diese Menschen am Ende noch fragen, wie du das anstellst – welch existenzielle Bedrohung für die Gattung Schwellentroll! Kein Wunder, dass unsere Schwellentrolle zusammenarbeiten – sie möchten verhindern, dass wir sie loswerden wollen!

6) Hartnäckige Glaubenssätze:

Etwas hindert dich daran, die Dinge zu ändern.

Du wolltest schon häufiger alles anders machen. Mit großem Enthusiasmus hast du dich in die Veränderungen gestürzt, hast sehr viel dafür getan und lange durchgehalten. Vielleicht hast du es sogar geschafft, in deinem äußeren Leben etwas Entscheidendes zu verändern. Und trotzdem fühlt sich dein Leben noch genauso an.

Der ersehnte neue Job hat keine Erleichterung gebracht.

Mit dem neuen Partner erlebst du die gleichen Dramen wie mit dem alten.

Obwohl du zwanzig Kilo abgenommen hast, fühlst du dich kein bisschen attraktiv.

Alles fühlt sich wieder genauso schwer und verspannt an wie zuvor. Du bist frustriert, weil dir langsam die Ideen ausgehen, was du in deinem Leben noch verbessern könntest. Dein Problem: Du hast es nicht geschafft deine inneren Glaubenssätze zu ändern.

Du hast den Schwellentroll mit Schwung hinausgeworfen, aber die Tür aufgelassen. Deswegen konnte er es sich schon nach kurzer Zeit wieder auf deiner Schwelle gemütlich machen.

Erkennst du dich wieder?

Wenn nur einer dieser Punkte für dich zutrifft, bist du hier an der richtigen Adresse. Natürlich wäre die Liste der Dinge, die den Schwellentroll ausmachen noch weiter fortsetzbar. Doch dieser Artikel soll dir ja schließlich erst einmal einen Eindruck von dem vermitteln, was der Schwellentroll ist.

Und keine Sorge: Es gibt für jeden einen Weg in die Leichtigkeit. Kein Schwellentroll ist unbesiegbar, auch wenn diese Wesen gerne so tun, als wären sie es. Ich weiß, was du durchmachst, denn mein dicker roter Schwellentroll hat mich bereits einmal in ein Burnout geschickt und es war die schlimmste Erfahrung meines Lebens.

Ich freue mich, dass du bis hierhin gelesen hast und hoffe, dich auch in Zukunft auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

Wie geht es dir mit deinem Schwellentroll?

Hast du deinen eigenen Schwellentroll entdeckt? Welche Eigenheiten hat er und welche Schwierigkeiten bereitet er dir?

Gerne kannst du die Kommentarfunktion nutzen, um deine eigenen Erfahrungen mitzuteilen oder Fragen zu stellen.

Willkommen auf dem Weg in die Leichtigkeit!

Lass uns gemeinsam Schwellentrolle jagen!

Liebe Grüße,

Marie

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